THOMAS NEUBNER | Studien
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»Thomas Neubner verdeutlicht mit seiner Arbeit, dass das Internet jedem die Möglichkeit bietet, die ansonsten für die Schaffung von Prominenz notwendigen Medien (Fernsehen, Radio, Print) und Personen (Journalisten, Experten, etc.) zu überspringen und die Schaffung von Prominenz selbst in der Hand zu haben und in die Hand zu nehmen« – Prof. Dr. Jo Reichertz

Wissenschaftlich ausgebildet am Institut für Kommunikationswissenschaft, davon viele Jahre als Teil des Mitarbeiterteams am Lehrstuhl von Prof. Dr. Jo Reichertz in Essen tätig, ist die interdisziplinäre Arbeit fast schon zu seinem Markenzeichen geworden: Verortet zwischen Soziologie und Marketing, zwischen Semiotik und Germanistik, zwischen Mode und Moden. Thomas Neubner »überzeugt vor allem durch sein hohes intellektuelles Niveau und die schlüssige Argumentation«, so das Vorwort in seinem aktuellen Buch zur Theorie und Geschichte der Prominenz.
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Im Wandel der Neuen Medien entstanden in den vergangenen Jahren spannende Projekte und wertvolle Publikationen, die auch heute noch eine hohe Relevanz aufweisen. Das Projekt Prominenz 2.0 synthetisiert so beispielsweise alle relevanten deutschsprachigen Dissertationen zu Prominenz zu einem gänzlich neuen Ansatz.

Modekommunikation (2016/ laufend)
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Modekommunikation führt über einen soziologischen Ansatz sukzessive in die Bedeutung von Mode in gesellschaftlichen Kontexten ein. Das Projekt fragt sowohl nach den sozialen Rahmenbedingungen, in die Kleidung eingebettet ist als auch nach dem immateriellen Wert der Mode, einem Phänomen des Zeitgeists, das sich in Zyklen manifestiert.
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Prominenz 2.0 (2013/ laufend)
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Eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Prominenz muss nicht nur historisch die Entwicklung der Massenmedien aufgreifen, sondern auch jene gesellschaftlichen Rahmenbedingungen identifizieren, die es überhaupt erst ermöglichen, prominent zu werden. In diesem Zusammenhang ist nach dem immateriellen Wert von Prominenz in Abgrenzung zur klassischen Elite zu fragen, ihrem medialen Kapital als Tauschwert und der Aufmerksamkeit der Rezipienten als zentrale Börse.
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Afikabilder im Marketing (2010/ 2013)
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Das Projekt geht von der Annahme aus, dass Repräsentationen und Darstellungen von Afrika im Marketing in der Mehrheit dafür sorgen, einen positiven (Kauf-)Impuls für die Konsumenten zu evozieren, wobei sie ein spezifisches vereinheitlichend-stereotypes, nicht-differenzierendes Bild über Afrika reproduzieren.